Angebote für Kinder

Ab sofort gibt es auch einen eigenen Bereich mit Angeboten für Kinder (und ihre Eltern).

Erste Gottesdienste am 10. Mai

Liebe Gemeinde,

wie Sie aus der Presse sicher schon entnommen haben, dürfen Gottesdienste unter Auflage der Abstands- und Hygienemaßnahmen ab dem kommenden Sonntag wieder stattfinden.

Der Kirchenvorstand hat am 04.05.2020 in einer außerordentlichen Sitzung auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben ein Sicherheitskonzept für beide Sprengel erstellt, über das wir Sie kurz informieren möchten.

Grundsätzlich wollen wir versuchen, in Neufahrn die Gottesdienste auf der Pfarrwiese abzuhalten. An diesen Outdoor-Gottesdiensten dürfen aufgrund des Versammlungsverbotes max. 50 Besucher teilnehmen.
In der Auferstehungskirche Neufahrn und der Emmaus-Kirche Hallbergmoos errechnet sich die Teilnehmerzahl aus der Quadratmeterzahl der Kirchen.
Hierbei gilt, zwischen Liturg und Gottesdienstbesuchern müssen 4 Meter Abstand bestehen, zwischen den Gottesdienstbesuchern min. 2 Meter, Familienverbände dürfen natürlich zusammen sitzen.

Für uns ist zur Zeit noch nicht abschätzbar, wie viele von Ihnen/Euch an einem Real-Gottesdienst teilnehmen möchten, so dass wir, sollte der Andrang zu groß sein, möglicherweise einige von Ihnen/Euch leider nach Hause schicken müssen. Uns würde dies sehr leid tun, freuen wir uns doch genau wie Sie/Ihr darauf, endlich wieder gemeinsam Gottesdienste feiern zu dürfen.

Um das Privileg des gemeinsamen Gottesdienstes nicht zu verlieren, müssen wir aber sehr streng auf die Einhaltung der Regeln bestehen und können leider keine Ausnahmen machen.
Sollten wir bei diesen ersten Gottesdiensten feststellen, dass sehr viele von Ihnen/Euch kommen möchten, werden wir flexibel darauf reagieren und ggf. zwei Gottesdienste pro Sprengel anbieten.

Für alle Gottesdienste (auch im Pfarrgarten) gilt die Maskenpflicht.
Sofern vorhanden, möchten wir Sie bitten, Ihre eigenen Masken mitzubringen. Für den Notfall haben wir eine kleine Anzahl an Masken vom Dekanat zur Verfügung gestellt bekommen.
Außerdem wird es die Möglichkeit der Desinfektion geben.

Wir müssen darauf hinweisen, dass die Teilnahme am Gottesdienst allen Personen untersagt ist, die aktuell positiv auf COVID-19 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, Atemwegsprobleme (respiratorischen Symptome jeder Schwere) haben, unspezifische Allgemeinsymptome oder Fieber haben oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten gehabt oder sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufgehalten haben.

Im Gottesdienst darf nur sehr reduziert gesungen werden, es werden Liedblätter ausgegeben, die Sie bitte auch nicht mehr zurückgeben. Band und Chor dürfen bis auf weiteres leider nicht eingesetzt werden.

Wir werden weiterhin Gottesdienste aufzeichnen und Online stellen, allerdings können diese Aufzeichnungen, da sie im Real-Gottesdienst aufgenommen werden, immer erst am Sonntagnachmittag abgerufen werden.

Da die Wetterprognose für den kommenden Sonntag, 10.05. zur Zeit nicht gut aussieht, müssen wir den Neufahrner Gottesdienst ggf. nach drinnen verlegen und können demnach leider weniger Besucher persönlich begrüßen. Sobald absehbar ist, wie wir verfahren, werden Sie über den Newsletter informiert.

Der Gottesdienst in Neufahrn beginnt um 10:00 Uhr, der Gottesdienst in Hallbergmoos beginnt aufgrund der Vakanz um 11:30 Uhr.

Aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen

Für unsere aktuellen Veranstaltungen und besonderen Feierlichkeiten planen wir aktuell wie folgt:

  • Konfirmationen Hallbergmoos (02./03.05.): verschoben auf den 03. und 04.10.2020 (unter Vorbehalt)
  • Konfirmation Neufahrn (24.05.): verschoben auf den 18.10.2020 (unter Vorbehalt)
  • Erntedank und Truthahnessen in Hallbergmoos: festgelegt auf den 11.10.2020 (unter Vorbehalt)
  • Gemeindefreizeit Rummelsberg (01.-03.05.): verschoben auf 09.-11.07.2021
  • Mitarbeiterdank (09.05.): abgesagt
  • Seniorenausflug (12.05.): abgesagt
  • Kinderübernachtung in Hallbergmoos (22./23.05.): abgesagt
  • Fahrt zum Kirchentag am Hesselberg (01.06.): abgesagt
  • Gemeindefest (05.07.): abgesagt
  • Jugendmitarbeiter-Wochenende Wambach (10.-12.07.): Planung läuft weiter (unter Vorbehalt)
  • Kirchen-WG Hallbergmoos (19.-25.07.): Planung läuft weiter (unter Vorbehalt)
  • Jugendsommerfreizeit (01.-09.08.) abgesagt
  • Fahrt zu den Festspielen nach Oberammergau (19.09.): verschoben auf September 2022

Je nach aktueller Entwicklung der Corona-Pandemie kann es weitere Änderungen geben.

Erste vorsichtige Schritte zurück in die Normalität

Neufahrn, 10.05.2020: Nach 8 Wochen Online-Gottesdienst feierte die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in der Auferstehungskirche in Neufahrn wieder den ersten realen Gottesdienst auf der Pfarrwiese. Trotz Frühlingsregen fanden sich rund 20 Gottesdienstteilnehmer ein. Alle hielten sich an das eigens erstellte strenge Hygienekonzept.

Gemeindepfarrerin Karin Jordak sprach den Gottesdienstbesuchern aus dem Herzen: „Ich freue mich, Sie alle nach Wochen der Abstinenz von realen Begegnungen auf der Pfarrwiese begrüßen zu können. Wir alle lechzen nach realen Kontakten, auch wenn wir die Regeln zur Eindämmung der Pandemie verstehen und umsetzen.

“Gottesdienst im Ausnahmezustand: Tage zuvor schon hatte Kirchenvorsteher Michael Simon im Abstand von etwas mehr als 2 Metern Steine auf der Pfarrwiese ausgelegt – genau 50 Stück. So viele Besucher dürfen in den Garten. An jeden Stein stellten eifrige Helfer am Vortag einen Stuhl. Nur dort durften die Gottdienstbesucher sitzen. Für alle, die am Altar eine Aufgabe hatten, wurde ein Stein weggenommen.

Gesichtsmasken waren Pflicht – während des gesamten Gottesdienstes. Wer keine mitgebracht hatte, erhielt am Eingang eine. 50 handgenähte und individuell gestalteten Masken hatte ein Gemeindemitglied mitgebracht und gespendet. Ein Spender mit Desinfektionsmittel am Eingang komplettierte das Hygienekonzept.

Und so hielt Karin Jordak mit ihren Helfern den Gottesdienst zum Kantate-Sonntag. Inhalt war der Predigttext zur Tempelweihe in Jerusalem um 950 vor Christus. „Die uralten Elemente, die bei der Einweihung des Salomonischen Tempels beschrieben werden, zeigen uns auch heute noch, wie es angemessen ist Gott und die Gemeinschaft zu feiern.“

Auch auf der Pfarrwiese ging es feierlich zu. Edda Jung bot ein selbst komponiertes Lied. Am Keyboard sorgte Ursula Weigert für musikalische Begleitung. Dass die Gottesdienstbesucher unter ihren Regenschirmen sitzen mussten und ihre Kapuzen überzogen, tat der Stimmung keinen Abbruch.

„Das Kirchencafé, in dem wir uns seit 2018 nach jedem Gottesdienst treffen, uns austauschen und die Gemeinschaft leben, vermisse ich sehr“, sagte Pfarrerin Karin Jordak am Ende. Auch damit dürfte sie vielen Gottesdienstbesuchern aus der Seele gesprochen haben. Bis es zu diesem zwanglosen Beisammensein wieder kommt, dürfte noch einige Zeit vergehen. So bleiben auch die Online-Gottesdienste weiter bestehen. Damit auch diejenigen den Gottesdienst erleben können, die im Moment noch nicht real dabei sein können.

Pia Weber

Unsere Gottesdienste online

Wir alle hätten uns gewünscht, dass die Zeiten anders sind und gerne würden wir mit Ihnen persönlich den Gottesdienst feiern und im Anschluss im Kirchen-Café ins Gespräch kommen, leider wird das auf nicht absehbare Zeit nicht möglich sein.

Wir hoffen daher, Ihnen mit diesem für uns neuen Konzept ein wenig Kirche nach Hause zu bringen und freuen uns schon, Sie wieder persönlich in der Auferstehungskirche und der Emmaus-Kirche begrüßen zu können.

In der Zwischenzeit gibt es seit März auch einen Youtube-Kanal der Kirchengemeinde mit Gottesdiensten aus Neufahrn.
Das Video steht sonntags jedoch immer erst ab 8:30 Uhr zur Verfügung.

Zusätzlich gibt es ein weiteres Angebot aus Hallbergmoos:
Pfrin. Christa Stegschuster wird die mit ihr geplanten Gottesdienste in der Emmaus-Kirche als Podcast einspielen, sie werden dann jeweils zeitnah auf unserer Website im Podcast-Bereich veröffentlicht.

Vorgesehen und geplant ist, dass auch für Gründonnerstag, Karfreitag, Osternacht und Ostersonntag jeweils ein Gottesdienst in der Auferstehungskirche Neufahrn aufgenommen und online (über unseren Youtube-Kanal) abrufbar sein wird. Geplant ist auch, dass es eine Oster-Minikirche und eine Einspielung zu Ostermontag geben wird.

Pfrin. Christa Stegschuster plant ebenfalls weitere Podcast-Einspielungen zum Karfreitag und zum Ostersonntag aus der Emmaus-Kirche in Hallbergmoos.

 

Übrigens gibt es auf der Website unseres Dekanats in Freising eine Zusammenstellung der verschiedenen Angebote unserer Nachbar-Gemeinden. Schauen Sie doch mal rein!

Unsere Kirchen sind offen!

Die Auferstehungskirche und die Emmaus-Kirche sind nach wie vor für Sie zu einem persönlichen Gebet geöffnet und Sie haben die Möglichkeit, auch eine Kerze anzuzünden.
Bitte achten Sie darauf, dass nicht mehr als 3 Personen in der Kirche sind und der Sicherheitsabstand gewährleistet ist!

Öffnungszeiten Auferstehungskirche:
Montag-Sonntag von 8 - 22 Uhr

Öffnungszeiten Emmaus-Kirche:
Montag 19 - 22 Uhr
Mittwoch 19 - 22 Uhr

Unsere "Adler"-Aktion

Es gibt in Neufahrn seit vergangenen Sonntag (19.04.2020) die sogenannte “Adler- Aktion“. Weil im Predigttext vom 19.04. davon die Rede war, dass Menschen wieder durch Gottes Kraft „auffahren wie die Adler“, rufen wir dazu auf, einen Adler zu basteln / zu malen / zu gestalten… und diesen Adler zu uns in die Neufahrner Kirche zu bringen.

Ab dem 03.05. darf dann jeder und jede, der / die einen Adler gebracht hat, einen anderen Adler (also nicht den eigenen!!) mit nach Hause nehmen.

Das Schöne ist: Die Religionsgruppen der Jahn- und der Fürholzer-Schule in Neufahrn machen bei dieser Aktion auch mit!

Es sind derzeit schon einige Adler sichtbar in der Kirche!!

Mitmachaktion mit unseren Fotos als Gemeindeglieder

Seit kurzem läuft unsere Mitmachaktion:

"Aus einer ungarischen Kirche hat uns dieses Bild erreicht. Dort wurden Fotos der Gottesdienstbesucher in die Kirchenbänke geklebt.

Auch wir möchten uns dieser Aktion, die es inzwischen in vielen europäischen Kirchen gibt, anschließen. So seid Ihr nicht nur vor dem Bildschirm dabei, sondern (wenn auch nur per Bild) auch in der Kirche selbst.
Es ist für die Prediger eine sehr ungewohnte Situation, vor leeren Kirchenbänken einen Gottesdienst abzuhalten, vor Euren Bildern wäre es natürlich schöner.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns per Mail oder per Brief ein Foto zukommen lassen würdet, das wir dann in die Kirche stellen können."

Inzwischen sind auch schon Bilder da, die wir bereits als laminierten Ausdruck in unseren neufahrner Kirchenbänken platziert haben. Wir freuen uns, wenn diese Aktion, für die inzwischen auch in den Zeitungen geworben wurde, auf noch mehr Resonanz stößt!

Weltweites gemeinsames Gebet

Christinnen und Christen auf der ganzen Welt haben eine Einladung von Papst Franziskus erhalten, morgen, Mittwoch [25.03.], um 12 Uhr gemeinsam das Vaterunser zu beten. Die Einladung habe ich eben von Martin Junge, dem Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, bekommen. Als Kirche können wir uns nicht mehr an einem Ort versammeln. Aber wenn wir das Gebet sprechen, das Christus uns gelehrt hat, sind wir über Raum und Zeit hinweg verbunden. Im Gebet vereint bitten wir um Gottes Barmherzigkeit und heilende Kraft und um ein Ende dieser Pandemie. Ich werde morgen zu Beginn der Sitzung des Krisenstabes im Landeskirchenamt mit allen Mitgliedern dort und denen, die per Video zugeschaltet sind, das Vater Unser mitbeten – ein schönes Zeichen der ökumenischen Gemeinschaft weltweit in diesen aufwühlenden Zeiten.

Link: Lutherischer Weltbund

Landesbischiof Heinrich Bedford-Strohm, 24.03.2020

Kanzelabkündigung für Sonntag 15. März 2020

vom Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” (2.Timotheus 1,7) Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Coronavirus?

Viele von uns müssen gegenwärtig schwierige und teilweise schmerzliche Entscheidungen treffen. Welche Veranstaltungen können stattfinden? Welche müssen wir absagen? Wieviel Vorsicht ist in unseren persönlichen Beziehungen im Umgang mit andren Menschen geboten? Können wir überhaupt noch jemanden körperlich berühren? Und gerade wenn es auch um andere Menschen geht: Wie können wir das richtige Maß zwischen zuversichtlicher Gelassenheit und Leichtsinn finden?

Sie haben es vermutlich in der Presse gelesen: wir haben die konstituierende Tagung der neuen Landessynode vom 22.-26. März in Bayreuth schweren Herzens bis auf Weiteres verschoben. Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus. Auch andere kirchliche Veranstaltungen und große Gottesdienste müssen abgesagt werden. Auch bei Ihnen in den Gemeinden werden die damit verbundenen schwierigen Abwägungen zu treffen sein.

Auch in unserem persönlichen Verhalten brauchen wir die Kraft, Liebe und Besonnenheit, von der Paulus spricht. Die Liebe drängt nach der Umarmung oder zumindest dem Handschlag. Die Besonnenheit lässt uns das freundliche Zunicken vorziehen – oder auch den Stups mit dem Ellenbogen als neue Form der Begrüßung.

Die Liebe zeigt uns aber ganz bestimmt den richtigen Weg. Die Liebe sagt: Rücksicht auf andere ist wichtiger als die eigene Gelassenheit.

Wenn wir jetzt unerwartet mehr Zeit haben durch abgesagte Veranstaltungen oder weil wir zuhause bleiben müssen, dann können wir sie nutzen für Besinnung, Gebet, Psalmenmeditation, Auftanken und Gemeinschaft mit lieben Menschen.

Wir denken an die Menschen, die gesundheitlich mit den Folgen des Virus kämpfen. Wir denken auch an die Menschen, die spürbar unter den wirtschaftlichen Konsequenzen des Virus zu leiden haben. Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Geschäftsleute bangen um das wirtschaftliche Überleben.

Für sie alle und für uns selbst wollen wir beten: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Bei allem was jetzt an Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist, wissen wir: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.”

Das ist die beste Voraussetzung, jetzt das Richtige zu tun, um Gefahren für die Zukunft zu vermeiden und gleichzeitig tief in der Seele zu spüren: Gott ist bei uns jeden Tag. Auf ihn vertrauen wir, egal, was kommt.